Die “Save our Planet” Initiative wurde von der TSF Sales & Services GmbH ins Leben gerufen, um die Problematik der sogenannten “forever Chemicals” oder “persistenten Stoffe” hervorzuheben und zu sensibilisieren.

Mit mehr als 4.700 chemischen Stoffen sind per- und polyfluorierte Alkylverbindungen (PFAS) eine Gruppe chemischer Substanzen, die künstlich hergestellt und im großen Maßstab in der Industrie und im privaten Gebrauch eingesetzt werden. 

Diese Art von Chemikalien kommen in vielen Gegenständen des täglichen Lebens vor, hierzu zählen beispielsweise Teflon-Pfannen, imprägnierte Kleidung, Löschschäume oder aber
auch teilweise harmlos wirkende Einwegbecher. Durch die Industrie ausgestoßenes PFAS kann global Gebiete kontaminieren und einfach durch die Luft sowie über Wasser über weite Strecken transportiert werden – selbst in den entlegensten Ecken, wie z. B. in der Arktis wurden bereits Chemikalien wie PFAS nachgewiesen. Explizit im Bereich der Feuerwehren oder in Löschanlagen ist das Thema PFAS aktueller denn je. Durch die lange Zeit von Lobbygruppen und einigen Anwendern fälschlicherweise als alternativlos dargestellten Einsatz von PFAS-basierten Löschschäumen, welcher bis vor einigen Jahren noch aufgrund seiner effektiven Eigenschaften auf unpolaren brennbaren Flüssigkeiten eingesetzt wurde, wurden große Teile der globalen Umwelt unumkehrbar mit diesen Stoffen kontaminiert. 

Durch diese Kontamination (Pflanzen/Tiere/Wasser/Luft) gelangen diese Substanzen in unseren Lebensmittelkreislauf und somit in den Körper und ins Gewebe. Aufgrund der heute Bestehenden, gleich oder sogar noch leistungsstärkeren, vollständig umweltfreundlichen Alternativen ist es nun an der Zeit, umzudenken und den Eintrag dieser „forever Chemikalien“ schnellstmöglich und vollumfänglich zu unterbinden.

Durch das im April 2022 eingeleitete Verbotsverfahren für PFAS in Feuerlöschschäumen seitens der europäischen Chemikalienagentur (ECHA), ist nun das hoffentlich abschließende Verfahren zum Verbot dieser schädlichen Stoffe endgültig in Gang gesetzt worden. Einzelsubstanzen wie PFOS sind bereits seit mehreren Jahren in Europa und teils weltweit reguliert. Für andere Chemikalien gelten Übergangszeiten und Maximalkonzentrationen. Genaueres über den aktuellen Stand der Regulierungen finden Sie auf der Homepage des UWB (Umweltbundesamt) oder der ECHA.

Es stellt sich die Frage “Ist dies genug?” – Laut des aktuellen wissenschaftlichen Stands hinsichtlich der Auswirkungen für die Menschheit muss man dies wohl mit „Nein“ beantworten und als hochbrisant und strittig bezeichnen. Leider ist diese Gefahr in unserer unmittelbaren Mitte nicht gut genug bekannt, sodass es dringend von Nöten ist, besondere Aufklärungsarbeit zu leisten. Unterschiedliche Bezeichnungen der Stoffgruppe wie in der Vergangenheit der Begriff „per- und polyfluorierte Tenside“ (PFT) und die aktuelle Bezeichnung „per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen“ (PFAS) tragen zusätzlich zur Verunsicherung bei.

Die Folgen der Aufnahme dieser Substanzen in den menschlichen Zyklus sind denkbar dramatisch. Sie können zu Gesundheitsproblemen wie Leberschäden, Schilddrüsenerkrankungen, Fettleibigkeit, Fruchtbarkeitsstörungen und Krebs führen und über die Muttermilch ebenso an Kinder weitergegeben werden.

Genau hier setzt die “Save Our Planet” Initiative an. Mit den 2023 greifenden Regulierungen hinsichtlich PFAS haltiger Stoffe, liegt der Fokus nun auf einer Umstrukturierung diversester Gewerke hin zu einer sauberen und nachhaltigeren Umwelt. Durch den maßgeblichen Erfolg unseres Schaumlöschmittels FREEGEN Ultra, tragen wir zu einer sauberen und lebenswerten Umwelt bei.

Löschschäume müssen im Falle eines Brandes funktionieren, um Leib und Leben zu retten und genauso leistungsstark und verlässlich sein wie PFAS-haltige Schaumlöschmittel. Hier gilt klar der Ansatz „Gemeinsam die Umwelt schützen“.

Schließen Sie sich an und zeigen Sie, dass Sie sich für eine PFAS-freie Zukunft und eine weiterhin lebenswerte Umwelt für Mensch und Tier einsetzen. Denn morgen ist wichtig, was wir heute hinterlassen.

Zur Verwendung des Gemeinschaftslogos wenden Sie sich bitte an: info@tsf-gmbh.com

Quellen : Umweltbundesamt.de, Echa.europa.eu, Umweltbundesamt.at

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